Das zugrunde liegende Problem
Überarbeitete Dokumente enthalten geänderte und unveränderte Inhalte. Teams müssen zuverlässig erkennen, was geschah und welche frühere Arbeit relevant bleibt.
Textähnlichkeit ist nicht Dokumentidentität. Gleiche Sätze können an verschiedenen Stellen unterschiedliche Funktionen erfüllen. Ein Satz am selben Ort kann dagegen eine neue Übersetzungsentscheidung verlangen.
Eine Beispielüberarbeitung
Ein Handbuch enthält dieselbe Warnung zweimal. Nur die zweite wird aktualisiert. Reiner Zeichenkettenvergleich kann die Bedeutung dieses Vorkommens übersehen.
Bewahren Sie Kennungen und vergleichen Sie Quellstände.
Das erklärt den Bedarf, ist aber keine Implementierung oder Behauptung, beliebige Kennungen erfüllten die Anforderungen.
Andere Formate
xml:tm ist kein Synonym für TMX. Es behandelt dokumentgebundenes Gedächtnis statt Translation-Memory-Austausch. Historische Verbindungen zu Segmentierung, Übersetzungsregeln und Austausch sind im damaligen Versionskontext zu lesen.
Historischer Status
xml:tm gehört direkt zum LISA-Portfolio. ETSI führt das Nachfolgeprojekt als eingestellt. Daraus folgen weder heutige Verbreitung noch gepflegte Implementierung. ETSI LIS.
Planen Sie neue Systeme nach tatsächlicher Unterstützung und Lebenszyklusbedarf, nicht bloß einem bekannten Namen.
KI und Änderungsverfolgung
Stabile Quellstände und Kennungen verbinden Eingaben mit Ausgaben. Ganze Dokumente ohne Änderungsnachweis neu zu generieren erschwert Prüfung. Das ist eine allgemeine Entwurfslehre, keine Standardisierung von Modellversionen oder KI-Herkunft durch xml:tm.
Quellen und weitere Lektüre
xml:tm 1.0 und ETSI-Register. Die historische Spezifikation hat ihre CC-BY-3.0-Bedingungen. Beispiel und Empfehlungen sind eigene Kommentare.